11. März 2026

"Lungenkrebs-Screening / Lungenkrebs-Früherkennung"


Zeit und Ort:
17.00 Uhr bis 19.30 Uhr
Konferenzraum Forum Bernhard von Langenbeck, St. Josefs Hospital, Beethovenstr. 20

Referenten:
Prof. Dr. med. Annette Fisseler-Eckhoff
Chefärztin des Instituts für Pathologie und Zytologie der HSK Wiesbaden
Thema: Wachstumsmuster bösartiger Lungentumore

Herr Prof. Dr. med. Ralf Bauer
Facharzt für Radiologie, Gesellschafter RNS Gemeinschaftspraxis GbR Wiesbaden
Thema: Lungenkrebs-Screening mit Low-Dose-CT – Praktische Umsetzung in Wiesbaden

Moderation:
Frau Prof. Dr. med. Barbara Carl
Herr Prof. Dr. med. Franz-Josef Prott


Sehr geehrte liebe Frau Kollegin, sehr geehrter lieber Herr Kollege,

die Früherkennung mittels eines Niedrigdosis-CT wird im Rahmen des Lungenkrebs-Screenings für Menschen mit starkem Zigarettenkonsum als neue Früherkennungsuntersuchung in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen. Dies hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beschlossen und die bereits bestehenden Krebsfrüherkennungs-Richtlinien entsprechend angepasst.

Demnach darf zukünftig eine Früherkennungsuntersuchung mittels Niedrigdosis-Computertomographie (Low-Dose-CT, kurz LDCT) bei aktiven und ehemaligen starken Raucherinnen und Rauchern, die das 50. Lebensjahr, aber noch nicht das 75. Lebensjahr vollendet haben, durchgeführt werden.

Im Rahmen moderner pathologischer Begutachtung an humanen Körpergeweben umfasst die Einbeziehung neben der makroskopischen und zytologischen Begutachtung heute regelmäßig auch die Immunhistochemie, sowie molekularpathologische Untersuchungen. So kann nach einer Verdachtsdiagnose durch den Radiologen eine Probe entnommen werden, die im Anschluss einer fachkundigen pathologischen Untersuchung unterzogen wird.

Prof. Dr. med. B. Carl
Vorsitzende der Medizischen Gesellschaft

Prof. Dr. med. F.-J. Prott
Vorsitzender der Medizinischen Gesellschaft

 

 

 

Die Inhalte der Fortbildungsveranstaltung sind produkt- und dienstleistungsneutral. Es bestehen keine Interessenskonflikte vonseiten des Veranstalters, der wissenschaftlichen Leitung und der Referent*innen. Die Höhe der Gesamtaufwendungen für diese Veranstaltung belaufen sich auf ca. 150,00 €. Die Veranstaltung wird nicht gesponsert.